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Sommerfest am 10. August gemeinsam mit der Waldeckischen Landeszeitung (WLZ)

Am 10. August haben wir gemeinsam mit der WLZ ein Sommerfest an der Reithalle veranstaltet. Während unsere Voltigiergruppe eine Aufführung gemacht hat, wurden von der WLZ verschiedene Preise, vom Kugelschreiber bis hin zur Wohnmobilreise, verlost. Für die Gäste gab es Kaffee und Kuchen oder etwas vom Grill. In einer "Spieleecke" konnten sich die Kinder beim Hufeisenwerfen und Sackhüpfen austoben. Neben der Verlosung durch die WLZ war ein Imagevideo Anlass für die Veranstaltung, welches einige Wochen zuvor aufgenommen wurde. Pünktlich, am Montagmorgen nach dem Sommerfest, wurde von der WLZ außerdem ein Bericht über den Reiterverein in der Zeitung veröffentlicht.

Aber schaut selbst...


 Artikel in der WLZ vom 12.08.2019:


 REITERVEREIN GEHT MIT DER ZEIT

In Waldeck steht die Nachwuchsarbeit im Voltigieren im Fokus

Die Zeiten haben sich geändert auch beim Reiterverein Waldeck: Turniersport und Jagdreiten sind in den Hintergrund gerückt, Freizeitreiten und vor allem Voltigieren für den Nachwuchs stehen im Fokus.

Obwohl es derzeit keinen einzigen Turnierreiter in den eigenen Reihen gibt, richtet der kleine Verein mit 228 Mitgliedern - darunter 38 Kinder und Jugendliche - alle zwei Jahren ein großes Pfingstturnier aus. Die Hubertusjag dagegen ist in diesem Jahr erstmals auf der Strecke geblieben.

Der Verein fand und findet neue Wege für erfolgreiches rbeiten. Aktuelles Beispiel: "Let's dance" - der gesellige Jahresauftakt des Reitvereins. Die Premiere 2019 knüpfte an die Tradition des Reiterballs an und war so erfolgreich, dass für 2020 die Fortsetzung geplant ist.

Ein langfristiges Beispiel: das Voltigieren. Zwei Gruppen trainieren seit etlichen Jahren, und viele Kinder und Jugendliche blieben lange dabei. Herausragende Erfolge waren der erste und zweite Platz bei der Kreismeisterschaft 2015. Durch den Wechsel des Voltigierpferdes, das Trainerin Desirée Franke selbst ausbildet, pausiert der Verein aktuell beim Turniergeschehen.

Sowohl die "Große" Gruppe als auch die "Kleine" für Kinder ab drei Jahren sind voll, die Nachrückliste ist lang. Mit Voltigier-Training einmal wöchentlich und Turnier-Teilnahme nur gelegentlich kommt der Reiterverein dem teils schmalen Zeitbudget vieler Kinder und Jugendlicher entgegen.

Auch für Reiter macht der Waldecker Verein attraktive Angebote: Den Reitunterricht für Jungendliche und Erwachsene leitet die qualifizierte Ausbilderin und Pferdewirtschaftsmeisterin Saskia Reyer - selbst Mitglied seit 2012. Außerdem gibt es mehrmals im Jahr Fortbildungen auf hohem Niveau - mal für Dressur- und mal für Springreiter. Davon profitieren auch auswärtige Interessenten.

Als Reitergruppe Waldeck im Sachsenhäuser Reit- und Fahrverein 1950 gegründet, ist der Verein seit 1975 selbstständig. Dass heute die Reithalle auf der Domäne mit Stall und Reiterstube und drei Außenplätze am Mehlberg zur Verfügung stehen, ist vor allem enormem ehrenamtlichem Einsatz über Hagrzehnte hinweg zu verdanken. (du)


 "JEDER HAT SEINEN PLATZ"

Was für Trainerin Desirée Franke besonders zählt

Der schönste Erfolg ihrer Arbeit spiegelt sich in den Augen der Kleinsten, wenn sie auf dem Voltigierpferd "Peppone" sitzen, lachen und begesitert sind - "das zeigt mir, dass das ankommt, was mir wichtig ist". Desirée Franke ist seit gut acht Jahren Voltigier-Trainerin beim Reiterverein Waldeck.

Großgeworden ist sie im Reitverein Frankenberg, hat 15 Jahre dort voltigiert und ist bei den Gruppen für die Jüngsten in die Nachwuchsarbeit eingestiegen.

Mit 18 Jahren hat sie den Trainerschein gemacht - und das hat den Weg nach Waldeck geebnet. Denn: Bei einem Turnier ist die heute 35-Jährige eingesprungen, als die Waldecker eine Gruppe mangels Lizenz nicht vorstellen durften. Das übernahm sie kurzerhand, besuchte das Training in Waldeck - und war an Bord. Längst hat sie ihren Heimatort Wiesenfeld bei Frankenberg verlassen und ist nach Vasbeck (Diemelsee) gezogen.

Das Schöne am Voltigieren ist für sie der respektvolle und achtsame Umgang mit dem Sportpartner Pferd, vor allem aber das Miteinander in der Gruppe: "Jeder - von korpulent über supersportlich bis eingeschränkt - hat mit seinen individuellen Fähigkeiten seinen Platz in der Gruppe und wird genau dort gebraucht", sagt die Trainerin. "Hier machen auch Kinder gute Erfahrungen, die sonst einen schweren Stand haben. Das ist mir extrem wichtig." Und noch etwas zählt für sie: Der Zusammenhalt - ob im Vorstand oder unter denen, die sich um das Vereinspfer "Peppone" kümmern. (du)


Übergabe der Imagevideos durch die WLZ an die Vereine

Mit dabei waren aus unserem Vorstand unser Vorsitzende Bruno Reich und die Beisitzerin Ann-Kathrin Lübcke.

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